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Können sich Wirkstoffe CBD und THC sich ausgleichen?

Oftmals wird Cannabis wegen der euphorischen Wirkung eingenommen, was vom Tetrahydrocannabinol (THC) ausgeht. Dies hat jedoch auch Nebenwirkungen, die verschiedenste Zustände verursachen können. Eine Gedächtnisstörung oder Paranoia ist dabei nur ein Teil der negativen Folgen.
Bei einer Verbindung mit CBD kann dies die Wirkung vom THC blocken.

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Ein Forscherteam um Steven Laviolette (Neurologe) hat sich genauer angeschaut wie die Verbindungen im Gehirn funktionieren und ebenso untersucht wie sich CBD auf die negativen Folgen von THC auswirken kann.

Daneben gab es noch eine Studie mit Ratten im Bezug auf den ventralen Hippocampus. Dieser ist für die emotionale Kontrolle zuständig. Oftmals ist dieser Teil sehr anfällig für die Wirkung von THC. Bei Ratten zeigte es deutliche Nebenwirkungen. Sie hatten auf einmal starke Probleme und Angst in neuen Umgebungen, konnten wenig soziale Interaktion führen. Sie konnten auch unnötige, sensorische Daten nicht mehr herausfiltern.

Das Ergebnis war, dass der Effekt durch ein zelluläres Signalmolekül namens extrazelluläre signalregulierte Kinase (kurz ERK) zustande kam.

Dahingegen hatten Ratten, die CBD und THC bekamen, ganz normale Signale im Bezug auf ERK und zudem hatte es keine negativen Folgen. Somit kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass CBD wohl helfen kann.
So fand das Forscherteam heraus, dass THC das ERK-Signal quasi überstimuliert, welche die Schwingungsmuster im Gehirn, die mit Schizophrenie verbunden sind verändert. Zudem stört es auch das Dopaminsystem.

Daniele Piomelli, Neurologe an der University of Carolina, hatte einen ganz ähnlichen Verdacht gehabt und das obwohl er an der Studie nicht teilgenommen hatte. So hatte er die Vermutung aufgestellt, dass CBD auf THC reagieren würde, hatte aber keine klaren Beweise. Genau deswegen fand er die Studie auch so interessant. Laut ihm biete diese auf synaptischer und und molekularer Ebene einen klaren Mechanismus. Jedoch sagt Piomelli, dass der CBD-Modulationseffekt nicht auf den CB1-Reaktor zutreffen würde, so ist zumindest seine Vermutung.

Es gab auch noch frühere Studien, die darauf hingedeutet haben, dass CBD an den CB1-Reaktor anbindet und somit dem THC entgegenwirken kann. In der intrazellulären Maschinerie haben sie einen Mechanismus, der sie bindet. So hat es Laviolette herausgefunden. Jedoch ist unklar, ob das mit dem CB1-Reaktor so stimmen mag. Daran muss wohl noch geforscht werden.

Für Piomelli ist die Studie sehr wichtig, da eine man nicht, um eine Untersuchung des biologischen Mechanismus herumkommt. Die langfristigen und kurzfristigen Auswirkungen von CBD auf THC sollte so genauer unter die Lupe genommen werden. In dieser einen Studie ergeben sich viele Einblicke, die den Menschen weiterhelfen können. Darauf lässt sich auch entsprechend aufbauen, sodass mehr Studien und Forschungen diesbezüglich stattfinden können.

In der Freizeitbeschäftigung ist das Blockieren vieler psychotroper Wirkungen eher kontraproduktiv. Dennoch ist es für andere, die dieses Mittel aus medizinischen Gründen nehmen müssen, besser. Jene wollen teilweise keine dieser Wirkungen, sondern nur damit wieder gesund werden oder ihre allgemeine Gesundheit verbessern. Gerade wenn es um die Linderung von Schmerzen, Angstzuständen oder der multiplen Sklerose geht, dann wollen solche Menschen definitiv von dem Stoff nicht high werden. Präparate mit CBD-Gehalt können genau dies bewirken. Daher ist CBD Öl kaufen gar kein so schlechter Vorschlag, gerade wenn es nur um die Linderung bestimmter Symptome geht.

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