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CBD und Sport – Kann Cannabidiol zur Regeneration beitragen?

Derzeit betätigen sich etwa 15 Millionen Bundesbürger in Deutschland mehrfach monatlich sportlich, wie Statistiken belegen. Wenn man darüber nachdenkt, wie positiv sich auf den eigenen Körper das regelmäßige Training auswirkt, verwundert das nicht. Es werden nicht nur Fett und Kalorien verbrannt. Auch kommt es zur Steigerung der eigenen Stärke und Fitness. In dem meisten Fällen besteht die Möglichkeit, durch das Treiben von Sport auch Stress zu verringern. Diese Wirkungen können tatsächlich anhand von einigen Nahrungsergänzungsmitteln erhöht beziehungsweise rascher erzielt werden. Das führt dazu, dass beim Sport auch CBD sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Aber warum? Was für Effekte gibt es bei Sportlern, die CBD (Cannabidiol) zu sich nehmen?

Die Wirkung von Cannabidiol näher erläutert

Ehe man sich genauer bei der Anwendung zur sportlichen Betätigung über den Effekt von CBD beschäftigt, kommt die Frage auf, welche Auswirkung auf den menschlichen Körper der Inhaltsstoff der Hanfpflanze hat. Man kann diese Frage ganz leicht beantworten, weil sich mit dem Wirkstoff des Hanfgewächses schon viele Studien auseinandergesetzt haben:

Der Körper des Menschen verfügt über ein eigenes Endocannabinoid-System. Unsere Zellen sind dadurch mit Cannabinoid-Rezeptoren ausgestattet. Erst im Jahr 1992 wurde in unserem Körper dieses System entdeckt. Die eigenen produzierten Cannabinoide, die auch Endocannabinoide genannt werden, sind rund um unser Immun- und Nervensystem wichtige Regulatoren. Durch die Wissenschaft konnte unter anderem belegt werden, dass CB1-Rezeptoren in erster Linie das zentrale Nervensystem betreffen. Da ist die Linderung des Schmerzempfindens durch CBD möglich, weil es auf Enzyme eine hemmende Wirkung hat, welche für den Abbau der körpereigenen Cannabionoide zuständig sind. An den Immunzellen sind wiederum primär die CB2-Rezeptoren zu finden. Cannabidiol kann hier häufig eine entzündungshemmende Immunantwort auslösen.

CBD Vital im Test

In unserem Körper erfüllt das Endocannabinoid-System gleich einige Funktionen. Zum Beispiel hat es auf den Appetit, den Schlaf, das Schmerzempfinden, die Immunfunktion, die Verdauung, die Stimmung und den Stoffwechsel einen regulierenden Effekt. Demnach kann CBD einen positiven Effekt auf jeden dieser Aspekte haben, indem durch ihn die Aktivierung der Rezeptoren erfolgt.

Was kann der Inhaltsstoff von Cannabidiol beim Sport auslösen?

Schon lange weiß man von dem Hanfgewächs, dass es über vorteilhafte Inhaltsstoffe verfügt. Damit beinhaltet die Pflanze nicht nur Mineralstoffe und Vitamine, sondern auch Ballaststoffe. Essenzielle Fettsäuren und Proteine ergänzen das Spektrum. Außerdem enthält die Hanfpflanze Flavonoide, Terpene, Cannabigerol, Cannabichromen und Cannabinol, zu dem das Cannabidiol zählt. Testreihen beweisen, dass bereits in mancher Hinsicht CBD wirken kann. Aus diesem Grund glaubt man, dass folgende Wirkungen stattfinden könnten:

Verringerung der Schlafprobleme durch Cannabidiol

An den Rezeptoren des Nervensystems hat CBD die Möglichkeit, aktiv zu werden und beispielsweise beruhigend auf uns zu wirken. Der Wirkstoff der Hanfpflanze kann jedoch auch auf unseren Schlaf einen positiven Effekt haben: In seiner Produktion könnte das körpereigene Hormon Melatonin mithilfe von Cannabidiol reguliert werden. Das trägt zu einem besseren Ein- und Durchschlafen bei. Allerdings kann CBD ebenso Angstzustände, Nervosität, Stress und anderes verringern, woraufhin wir besser schlafen.

Daraus folgt, dass Sportler zum körperlichen Erholen, also zum Regenerieren die verbesserten Schlafphasen nutzen könnten. So wird selbst Energie wiedererlangt. Letztlich hat beides einen positiven Effekt auf die Motivation und somit ebenso auf die Trainingserfolge.

Bekämpfung der Entzündungen mithilfe von Cannabidiol

Entzündung mit CBD beim Sport behandelnEs ist möglich, dass falsche Sportbewegungen bei Unerfahrenheit oder auch intensive Trainingseinheiten Verletzungen bewirken. Unter anderem können Muskelentzündungen vorkommen, bei welchen mit einer längeren Heilungsphase zu rechnen ist. Hier könnte CBD effizienter helfen: Bei dem Inhaltsstoff der Hanfpflanze glaubt man, dass sie entzündungshemmend wirkt. So bestände die Möglichkeit, dass Cannabidiol bei der Entzündung das Voranschreiten hemmt und somit einhergehende Beschwerden lindert. Diese Entzündung könnte durch das Hemmen jedoch ebenfalls rascher abklingen und heilen.1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25061872

Was jedoch spricht genauer gesagt für diese Wirksamkeit? Zum Beispiel wäre es möglich, dass CBD TFN-Alpha reguliert, welcher bei Entzündungen vorkommt und außerdem Fieber auslösen soll. Der Wirkstoff könnte sich trotzdem bei besonders starken Entzündungen auf Signalwege auswirken und diese hemmen. Damit sollen die Entzündungen gehemmt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Verstärkung des Zellschutzes in erster Linie durch Cannabidiol erfolgt.

Heilung von wund geriebenen Hautpartien durch Cannabidiol

Jeder, der sich regelmäßig sportlich betätigt, leidet von Zeit zu Zeit an wund geriebenen Hautbereichen, was unter anderem die Oberschenkel betrifft. Es tritt auf, wenn Sportbekleidung verstärkt durch Nässe an der Haut reibt oder nicht korrekt sitzt. Selbst durch das Einlaufen von neuen Sportschuhen ist es möglich, dass sich am Fuß wunde Stellen bilden, welche bei allen Schritten den Betroffenen Schmerzen bereiten. CBD in Balsam, Pasten und Cremes hat auch auf das äußere Nervensystem eine Wirkung. Mit diesen ist es möglich, Entzündungen zu vermindern und somit auch Schmerzen zu minimieren. Die Wundheilung wird zwar keinesfalls unbedingt beschleunigt, dafür lässt sich bei der Haut die Zeit der Regeneration angenehmer gestalten.

Cannabidiol gegen Muskelkater

Beim Training kann es passieren, dass aufgrund von starken Belastungen feinste Muskelfaserverletzungen auftreten. Diese entzünden sich und bewirken den klassischen Muskelkaterschmerz, welcher eventuell ein paar Tage andauert und unterschiedlich intensiv ausfällt. Aufgrund des entzündungshemmenden Effekts von CBD bestände die Möglichkeit, Entzündungen einzudämmen und Schmerzen zu lindern, damit eine raschere Heilung erfolgt.

Manche Sportler fiebern bestimmten Trainingszielen regelrecht entgegen. Sie wollen ihre Trainingseinheiten nicht gerne unterbrechen und so bald wie möglich Resultate sehen. Damit vor dem nächsten Sport Mikroverletzungen heilen können, ist die Regeneration besonders von Bedeutung. Um das Training keinesfalls allzu lange aufzuschieben, beziehungsweise zu unterbrechen, haben Sportler die Möglichkeit, CBD zur rascheren Regeneration anzuwenden.

Wie erfolgt beim Sport die Einnahme von Cannabidiol?

Bereits jetzt spielen für einige Nutzer Sport und CBD eine große Rolle. Da fragt man sich nur noch, wie die Aufnahme von CBD stattfinden sollte, sodass es seinen Effekt so effizient wie möglich entfaltet. Dabei hängt maßgeblich davon ab, in was für einer Darreichungsform man den Wirkstoff der Hanfpflanze anwendet. Er wird unter anderem nicht nur in CBD Kapseln und CBD Öl angeboten, sondern ebenso über CBD Liquids und CBD Lebensmittel. Der Wirkstoff kann selbst über CBD Tees zu sich genommen werden, oder durch CBD Süßigkeiten wie Kaugummis und Schokolade. Wer auf der Haut den Hanfinhaltsstoff auftragen will, hat die Möglichkeit, zum Beispiel zu diesen Produkten zu greifen:

  • CBD Creme
  • CBD Paste oder Salbe
  • CBD Tinkturen
  • CBD Gel

Bei der Einnahme von Cannabidiol für Sportler gibt es derzeit noch keine allumfassende Empfehlung. Es wird allerdings dazu geraten, nach dem Sport den Wirkstoff zu sich zu nehmen, weil er ansonsten beim Training Schläfrigkeit bewirken kann. Auch empfiehlt es sich, dass man sich an die richtige Dosierung langsam herantastet. Bei einem fünfprozentigem CBD Öl besteht die Möglichkeit, als Anfangspunkt auf jeden Fall bis zu vier Tropfen zu verwenden. Geht es um ein zehnprozentiges Cannabidiol Öl, ist es wichtig, dass maximal drei Tropfen eingenommen werden. Bei einem Öl mit einem noch höheren CBD-Anteil, sollte man mit ein bis zwei Tropfen starten. Durch diese Anfangsdosierung erfolgt eine höchst mögliche Aufnahme von fünf Milligramm Cannabidiol.

Zu Beginn gelten nach dem Training bei einem fünfprozentigem CBD Öl drei bis vier Tropfen als ausreichend.

Muss bei sportlicher Betätigung und der Einnahme von Cannabidiol mit Nebenwirkungen gerechnet werden?

Wie die anderen Nahrungsergänzungsmittel, so ist auch CBD fast frei von negativen Begleiterscheinungen. Trotz allem besteht die Möglichkeit, dass Anwender Nebenwirkungen bemerken. Allerdings ist deren Ausmaß keinesfalls ganz so hoch. Bei Cannabidiol tritt wohl Schläfrigkeit als häufigste negative Begleiterscheinung auf. Im Mundraum kann ebenso ein trockenes Gefühl aufgrund des Hanfwirkstoffs vorkommen.

Im Übrigen ist es möglich, dass CBD außerdem Wechselwirkungen mit weiteren Nahrungsergänzungsmitteln oder Arzneimittel auslöst, weil es auch wie deren Inhaltsstoffe an den entsprechenden Rezeptoren aktiv wird und auf diese Einfluss nimmt. Cannabidiol hat so unter anderem zusammen mit den Melatonin-Präparaten eine schläfrigkeitsfördernde Wirkung, jedoch ebenso mit Katzenminze, Hopfen oder Johanniskraut.

Leiden Sie an niedrigem Blutdruck? Dann ist es wichtig, dass Sie bei der Aufnahme von CBD sehr vorsichtig sind. Durch diesen Wirkstoff ist es möglich, dass der Blutdruck noch weiter gesenkt wird. Der Inhaltsstoff der Hanfpflanze kann umgekehrt auf zu hohen Blutdruck eine positive Auswirkung haben.

Welche Arzneimittel sollten nicht mit Cannabidiol eingenommen werden?

Ganz egal, ob im täglichen Leben oder bei sportlicher Betätigung, es ist wichtig, dass man CBD gemeinsam mit weiteren Präparaten lediglich nach Absprache mit dem Apotheker oder Arzt zu sich nimmt. Cannabidiol hat nämlich eine hemmende Wirkung auf Enzyme und kann dadurch auf Effekte von bestimmten Arzneimitteln Einfluss nehmen. Aus diesem Grund sollte die Einnahme nicht mit folgenden Medikamentengruppen erfolgen:

  • Gerinnungshemmer
  • Schmerzmittel
  • Neuroleptika
  • Säurehemmer

Das Beste ist, wenn man im Vorfeld bei jedem Nahrungsergänzungsmittel einen Spezialisten um Rat fragt, ehe CBD eingenommen wird. Es wäre möglich, dass Wirkstoffe enthalten sind, welche Wechselwirkungen hervorrufen und man zunächst einmal nicht als solche erkennt.

Welche Mythen gibt es bei CBD im Zusammenhang mit Sport?

Oft wird bei Cannabidiol behauptet, dass es auf den Sportler eine leistungssteigernde Auswirkung haben würde. Somit könnte man es als Doping werten. Allerdings ist beides nicht der Fall, weil CBD nur Regenerationsphasen verkürzen und Entzündungen hemmen kann. Durch diesen Wirkstoff der Hanfpflanze wird die Leistungsfähigkeit oder der Muskelaufbau dagegen nicht besonders unterstützt oder verstärkt. Deswegen wurde auch Cannabidiol durch die Welt-Doping-Agentur von der Liste genommen, auf der Doping-Substanzen stehen. Dazu kommt, dass bei uns CBD legal ist, wenn der THC-Anteil höchstens 0,2 Prozent beträgt. Daher ist es also nicht schlimm, zum Sport Cannabidiol aufzunehmen. Allerdings empfiehlt es sich, als Profi darauf zu achten, dass am besten Produkte angewendet werden, die kein THC enthalten.

Häufig gestellte Fragen mit Antworten über CBD und Sport

Zahlreiche professionelle oder begeisterte Sportler setzen sich mit Nahrungsergänzungsmittel auseinander. Denn wer will nicht hilfreiche Mittel zu sich nehmen, welche für das Training mehr Energie liefern oder schnellere Trainingserfolge versprechen? Damit das Thema Sport und CBD umfassend beleuchtet wird, wollen wir noch Antworten auf ein paar oft gestellte Fragen geben.

Gilt beim Sport die Einnahme von Cannabidiol als legal?

CBD zum Sport zu sich zu nehmen ist total legal. Daher hat die Welt-Doping-Agentur auch dieses wertvolle Naturmittel freigegeben. Allerdings gilt das nicht für THC, den man als psychoaktiven Wirkstoff kennt und in zahlreichen CBD Produkten mit einem Anteil von maximal 0,2 Prozent enthalten ist. Weil es auch sehr strenge Regelungen bei vielen Sportarten gibt, brauchen Sportler nicht für Ärger sorgen, indem sie sich einfach für THC-freie CBD Produkte entscheiden.  Weitere Infos zur CBD Einnahme beim Sport

Welche Auswirkung hat Cannabidiol Öl auf die Regeneration?

Da CBD Öl in Sachen Entzündungshemmung und Schmerzlinderung Potenzial aufweist, erfolgt auf jeden Fall eine komfortablere Regeneration. Zugleich findet bei der Dauer der Entzündungen eine Minimierung statt, damit die Regeneration rascher abgeschlossen ist. Da Cannabidiol jedoch ebenso zu Entspannung und einem besseren Schlaf führt, lässt sich beim Körper die Regenerationsphase während der Nacht besser ausnutzen.

Besteht die Möglichkeit, dass durch CBD Verletzungen und Knochenbrüche heilen?

Nur durch CBD Öl können keine Knochenbrüche oder schwerwiegenden Verletzungen geheilt werden. Jedoch belegen wissenschaftliche Arbeiten, dass bei Sportlern, welche unter Knochenbrüchen litten und CBD Öl zu sich nahmen, hier ein robusterer und schnellerer Heilungsverlauf zu beobachten war. Somit hat Cannabidiol auf den Heilungsprozess eine positive Auswirkung. Das kann ebenso für andere Verletzungen gelten. Allerdings stellt das kein Garant für den Heilungsvorgang dar, weil dieser immer individuell verläuft.

Lässt sich die Abhängigkeit von Schmerzmitteln mit CBD vermeiden?

Es ist tatsächlich möglich, dass durch Cannabidiol für Sport eine Abhängigkeit von Schmerzmitteln vorgebeugt wird. CBD Öl kann man nämlich alternativ zu Schmerzmitteln einsetzen, wenn es in Sachen Schmerzlinderung den gewünschten Effekt entfaltet. Oft ist es so, dass Sportler wegen der extremen Trainingseinheiten besonders in Anspruch genommen werden und sich daher lediglich mit Schmerzmitteln weiterhelfen, anstatt sich Ruhezeiten vorzunehmen. Selten kann sogar daraus eine Abhängigkeit entstehen, die man möglicherweise mit Cannabidiol verhindern kann. Für die meisten ist es als Naturmittel die erste Wahl.

Quellen   [ + ]

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