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CBD für Kinder – das sollten Eltern beachten

CBD Öl für Kinder – das sollten unbedingt beachten werden!

Wenn es um natürliche Hilfsmittel gegen Beschwerden und Unwohlsein geht, dreht sich der aktuelle Trend in der Hauptsache um Cannabidiol Produkte aus Hanf. Warum? Weil diese sich bereits in vielerlei Hinsicht bewährt und viele Anwender überzeugt haben. Ob gegen Entzündungen, Schmerzen oder Stimmungstiefs – CBD hat nicht nur bei Anwendern, sondern auch in so mancher Studie einen guten Eindruck hinterlassen. Umso weniger verwundert es, dass Eltern auch ihre Sprösslinge mit dem natürlichen Hilfsmittel unter die Arme greifen wollen. Doch kann der Wirkstoff Kindern überhaupt zu einem besseren Wohlbefinden verhelfen – oder ist er gar gefährlich für den Nachwuchs? Wir beschäftigen uns nachfolgend intensiver mit dem Thema und zeigen, was Eltern keinesfalls außer Acht lassen sollten.

Wichtiges in Kürze

  • Die Gabe bestimmter Wirkstoffe kann die Entwicklung negativ beeinflussen
  • Kleinkinder und Kinder befinden sich in einer besonders rasanten und wichtigen Entwicklungsphase – hier ist besonders vorsichtig mit Medikamenten und Hilfsmitteln vorzugehen
  • Das Endocannabinoidsystem ist bei Kindern noch nicht vollständig ausgereift
  • Nervensystem, Immunsystem und Wachstum unterliegen im Kindesalter starken Entwicklungsschüben
  • Welche Folgen die CBD-Gabe auf lange Sicht haben kann, ist noch nicht ausreichend geklärt

 

Diese Studien gibt es bisher zum Thema CBD Öl für Kinder

Die Studienlage zur Wirkungsweise von Cannabidiol aus Hanf beschäftigt sich bisher eher mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Parkinson, Epilepsie und auch Depressionen – und reicht oftmals nicht wirklich aus, um klare Angaben zur Wirkungsweise des CBDs beim Menschen machen zu können. Umso dünner ist die Studienlage zum Wirkstoff bei der Anwendung an Kindern oder Jugendlichen: Nur wenige Untersuchungen befassen sich genauer mit dem Thema. Konkrete Rückschlüsse lassen sich daher noch nicht schließen, wie wir an dieser Stelle vorwegnehmen möchten.

Einzig zu der Wirkungsweise bei Epilepsie konnten bisher Studien auf die Beine gestellt werden, die junge Patienten betreffen. Einer israelischen Studie [1] zufolge wurden beispielsweise 46 junge Patienten der Altersgruppen 1 bis 20 mit einer CBD-Dosis von 11mg pro Kilogramm Gewicht des Kindes täglich versorgt. Nach einem Monat berichteten die Eltern von 26 Kindern, dass sich die Häufigkeit der epileptischen Anfälle um knapp 50 Prozent verringert hat. Eine andere Abhandlung aus dem israelischen Shaare Zedek Medical Center basiert auf einer klinischen Studie [2] mit 60 Patienten im Alter von durchschnittlich 11 Jahren. Die autistischen Kinder wurden mit CBD behandelt, woraufhin 61 Prozent aller Betroffenen deutliche Verbesserung der Verhaltensstörungen vorwiesen.

Studien deuten damit darauf hin, dass Cannabidiol in isolierter Form Kindern durchaus helfen kann. Das betrifft Patienten, die aufgrund schwerwiegender Erkrankungen Entwicklungsstörungen aufweisen oder Verhaltensstörungen an den Tag legen, die den Alltag der Kinder stark beeinträchtigen können. Insbesondere machen die bisher wenigen Studien deutlich: Der Bedarf nach zielgerichteteren Untersuchungen der CBD-Auswirkungen auf Kinder und Vorteile des Wirkstoffs ist immens. Nur mit weitläufigeren Untersuchungen können sich Vor- und Nachteile miteinander abwägen lassen.

CBD für Kinder: Hilfsmittel gegen Depressionen?

Depressive Jugendliche bekommen nicht selten Antidepressiva verschrieben, die nach längerem Einnahmezeitraum abhängig machen können. Um schwere Entzugsprobleme zu vermeiden, könnte der Hanfwirkstoff auch hier weiterhelfen. Denn: Untersuchungen haben gezeigt, dass Cannabidiol die Entzugserscheinungen von Cannabis-Konsumenten verringern und damit dabei behilflich sein kann, den Gebrauch dauerhaft und ohne hohes Rückfall-Risiko zu beenden. Doch auch hier gilt: Die genaue Wirkung des CBDs auf Kinder und deren Entwicklung ist nicht ausreichend belegt, sodass im Grunde nur im äußersten Notfall zu dem Hilfsmittel zu greifen ist.

CBD bei ADHS einsetzen?

Wie das ADHS-Portal in einem kürzlich veröffentlichen Beitrag [3] verdeutlicht, ist die Gabe von CBD Öl für Kinder allgemein als unsicher zu deklarieren. Der Mangel an breit angelegten Studien klinischer Art zeigt, dass der Erkenntnisstand rund um die Auswirkungen des Hanfbestandteils auf die kindliche Entwicklung zu niedrig ist, um die CBD Gabe empfehlen zu können. Allerdings haben Mediziner bisher gute Erfahrungen mit CBD bei ADHS-Kindern machen können, wie der Artikel ebenfalls verdeutlicht: So vermutet man, dass Cannabidiol die kognitiven Prozesse unterstützt, was bei neurologischen Störungen durch einen Dopamin-Mangel behilflich sein kann. Die Gabe könnte sich durchaus als hilfreich erweisen, was allerdings medizinisch noch genauer erforscht werden muss.

Das spricht gegen die CBD-Gabe ohne triftigen Grund

Cannabidiol beeinflusst Rezeptoren des Endocannabinoidsystems, welche insbesondere im Magen-Darm-Trakt, Nervensystem und Immunsystem zu finden sind. Hier kann CBD sogar eine hemmende und regulierende Wirkung ausüben, die sich gerade bei Kindern während der frühkindlichen Entwicklungsphase negativ auswirken könnte. Man vermutet, dass Cannabidiol neurologische Fortschritte hemmen könnte – weshalb keinesfalls ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt zu agieren ist. Weil Mediziner sich allgemein nicht sicher sind, welche Wirkung genau erwartet werden kann, gilt es daher auf CBD für Kinder zu verzichten. Nur, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen und die Gabe unter ärztlicher Kontrolle stattfindet, ist der Gang zur Apotheke für medizinische Präparate zu empfehlen. In jedem Fall sollte der behandelnde Arzt ein individuelles Rezept ausstellen, um die richtige Dosis abzuschätzen und den Nutzen der Behandlung zu überwachen.

Diese Nebenwirkungen könnten auftreten

Weil Kinder insgesamt empfindlicher auf den Hanfwirkstoff Cannabidiol reagieren, gehen mit der CBD Gabe oftmals auch zahlreiche Nebenwirkungen einher. Diese sind zwar deutlich erträglicher, als die von üblichen Medikamenten hervorgerufenen Begleiterscheinungen, sollten trotzdem nicht außer Acht gelassen werden. CBD ist bisher bereits bekannt dafür, Müdigkeit und Appetitlosigkeit hervorzurufen, sowie einen trockenen Mundraum. Darüber hinaus können allerdings noch diese Nebenwirkungen auftreten:

  • Erbrechen & Durchfall
  • Schwindel & Benommenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Gewichtsverlust
  • Schlechtere Leberwerte

 

Darüber hinaus soll Cannabidiol auch den Blutdruck senken, weshalb bei Kindern mit Bedarf nach Blutdruckmedikamenten besonders stark auf die Nebenwirkungen zu achten ist. Hier kann es gefährliche Wechselwirkungen geben – genauso wie mit der gleichzeitigen Einnahme von Schmerzmitteln oder Neuroleptika.

Fazit: CBD Öl für Kinder sinnvoll?

CBD Produkte sollten Kindern keineswegs leichtfertig verabreicht werden. Mediziner und Forscher sind hierzu einer Meinung: Die Gabe darf nur nach reichlicher Absprache und Überlegung mit dem behandelnden Arzt vorgenommen werden, sofern die Vorzüge der Behandlung mit Cannabidiol die möglichen Risiken überwiegen und die Anwendung sinnvoll erscheint. Von der Gabe ohne bestimmten Grund ist in jedem Fall abzusehen! Bei der Verabreichung von CBD Öl für Kinder ist unbedingt darauf zu achten, dass es sich um isoliertes CBD handelt. THC darf aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Psyche und Entwicklung des Kindes keinesfalls in den Produkten enthalten sein. Weil Kinder empfindlich auf den Hanfwirkstoff Cannabidiol reagieren können, ist darüber hinaus auf eine möglichst niedrige Dosierung zu achten – bei der Anwendung selbst sollten Eltern außerdem genaustens auf die Auswirkungen des Wirkstoffs zu achten, um diese zeitnah an den behandelnden Arzt weitergeben zu können.

Quellen:

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29674131/

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30382443/

[3] http://www.adhs.de/2therapie/cbd1.html

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